"Back to the roots"

Die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in Amerika wiederentdeckte uralte Tradition des Bogenschießens, gewinnt auch bei uns zusehens an Bedeutung. Seit einigen Jahren ist deutlich der Trend nach Rückbesinnung auf Traditionelles zu erkennen. Immer häufiger stattfindende, regionale und überregionale Mittelalterveranstaltungen z.B. verzeichnen immer größere Besucherzahlen, traditionelles Handwerk erlebt eine Renaissance, et cetera.

So ist auch das Bogenschießen tief in unserer Historie verwurzelt, was sich daran zeigt, dass in den letzten drei Jahrzehnten immer mehr Bogenclubs in Deutschland, explizit Österreich und ganz Europa entstanden sind, die sich jährlich wachsender Mitgliederzahlen erfreuen.

Das Bogenschießen, im Besonderen das traditionelle, intuitive Bogenschießen, spricht die Urinstinkte des Menschen an. Dabei wird nicht mit olympischen Bögen geschossen, sondern mit Bögen, die ein an historischen Vorbildern angelehntes Design oder auch Material haben.

Wenngleich das Grundprinzip des Bogenschießens, genauer das für den Schuss entscheidende Zusammenwirken physikalischer und auch mentaler Kräfte, seit etwa 20.000 Jahren das Gleiche geblieben ist, orientiert sich die Ausübung des Bogenschießens heute natürlich an ganz anderen Bedürfnissen, nämlich am Erleben der Kräfte, dem Zusammenspiel von Körper, Geist und Bogen.

Aufgrund dessen gibt es auch so viele unterschiedlich ausgerichtete Ausübungen und Einsatzbereiche des Bogenschießens.